Trucos y consejos en las hornadas

Probleme beim Keramikbrand vermeiden: Tipps für Hochbrand und Glasurbrand

Hier ein paar einfache Tipps, um Probleme beim Brennen zu vermeiden:

Bei Hochtemperaturbränden (Glasurbrand) dürfen sich die Stücke weder gegenseitig noch die Ofenwände berühren. Ideal ist ein kleiner Abstand (zum Beispiel etwa ein Fingerbreit). So wird im Fall von Blasen oder Läufern nicht gleich das Stück nebenan in Mitleidenschaft gezogen.
(Achtung: Erinner dich an den Beitrag über den Schrühbrand. Beim Schrühbrand dürfen sich die Stücke ruhig berühren – so kannst du die Ofenladung maximieren.)

Die Standfläche der Stücke muss glasurfrei sein. Achte darauf, dass die Böden wirklich sauber sind, damit nichts festbäckt.

Wenn sich dennoch Stücke oder Glasurreste festsetzen, kannst du ein paar Tricks ausprobieren:

1) Du kannst die Ofenplatten mit einer Mischung aus Kaolin, Tonerde (Alumina, im gleichen Verhältnis) und Wasser „einpinseln“. Wenn du die Mischung angerührt hast, trägst du sie mit einem Pinsel dünn auf die Platten auf. Diese Beschichtung hält in der Regel lange. Mit der Zeit blättert sie ein wenig ab oder bleibt in kleinen Stücken an der Unterseite der Keramik haften, lässt sich aber leicht lösen – das ist kein Problem.

2) Eine zweite Möglichkeit ist, eine dünne Schicht Quarzsand auf die Ofenplatten zu streuen. (Achtung: Achte darauf, dass der Sand nicht in den Ecken liegen bleibt oder auf andere Stücke fällt, weil er die Glasur beschädigen kann.)

Stelle deine Arbeiten auf gerade, stabile Platten. So vermeidest du, dass sie umfallen oder sich bei hohen Temperaturen verziehen.

Es gibt Tone, die sich stärker verformen als andere. Besonders kritische Fälle kann man entschärfen, indem man Schamotte oder Sand in die Masse einarbeitet.
Unregelmäßige Wandstärken in einem Werkstück können zu Rissen führen. Du kannst natürlich mit dünnen oder dickeren Wänden arbeiten, ideal ist aber, große Unterschiede in der Stärke zu vermeiden.

Keramik hat ein „Gedächtnis“. Beim Formen des Stücks richtet sich die Tonstruktur in eine bestimmte Richtung aus. Beim Brennen, wenn der Ton zu schrumpfen beginnt, kann sich das Stück wieder in diese vorherige Struktur „hineinziehen“ und sich entsprechend verformen.

Wir hoffen, dir hat dieser Beitrag gefallen. Danke, dass du mitliest :)

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