Ton wiederaufbereiten (2): praktische Tipps für recycelten Ton
Share
Ton wiederaufbereiten. Tipps
Die Bedeutung der Vorbereitung der Tonmasse wird oft unterschätzt, dabei hat sie großen Einfluss auf das Ergebnis, das wir erreichen wollen. In einem früheren Beitrag haben wir bereits über das Recyceln von Ton gesprochen. Hier fassen wir die Schritte noch einmal zusammen, ergänzen ein paar Tipps und heben die wichtigsten Punkte hervor.
-
Es ist sinnvoll, den recycelten Ton zuerst vollständig trocknen zu lassen und ihn in sehr kleine Stücke zu zerkleinern.
-
Wir geben die Stücke in einen Behälter und bedecken sie gut mit Wasser.
Tipp: Das funktioniert problemlos mit kaltem Wasser. Mit heißem Wasser geht es jedoch schneller.
-
Wir lassen alles bis zum nächsten Tag einweichen.
Tipp: Nutze die Nachtstunden als „Produktionszeit“. Wenn du gut planst, steigt deine Produktivität, weil die Werkstatt nachts sozusagen weiter „arbeitet“ – in diesem Fall bereitet sich die Tonmasse von selbst vor.
-
Wir gießen das überschüssige Wasser ab.
-
Wir geben die Tonmasse auf eine Gipsplatte (so eine kannst du dir leicht selbst machen).
-
Wir bewegen und wenden die Masse von Zeit zu Zeit, damit auch die Unterseite trocknen kann. Da es eine Gipsplatte ist, wirst du merken, dass sich der Ton später ganz leicht ablösen lässt.
Tipp: Denk daran: Kleinere Mengen zu recyceln ist immer einfacher. Wenn du trotzdem größere Mengen wiederaufbereiten musst, kannst du einen großen Behälter verwenden (z. B. ein flach aufgeschnittenes Metallfass, eine alte Schubkarre …). Bohre Löcher hinein und lege einen robusten Stoff über die Löcher (ein Stück alter Hosenstoff funktioniert bestens). So kann das Wasser ablaufen, der Ton bleibt aber oben liegen.