Elementos típicos del taller de cerámica.

Typische Ausstattung einer Keramikwerkstatt (Brennofen, Drehscheibe & mehr)

Typische Elemente in einer Keramikwerkstatt

In diesem Beitrag schauen wir uns einige der typischen Elemente an, die man in einer Keramikwerkstatt findet.


Brennofen

Es gibt viele verschiedene Arten von Brennöfen (nach Technik – z. B. elektrisch oder gasbefeuert –, nach Größe, ob Toplader oder Frontlader usw.). Darauf gehen wir in einem eigenen Beitrag noch genauer ein.

Im Beispiel oben werden in dieser Werkstatt zwei Öfen verwendet: einer für den Schrühbrand und ein zweiter für Hochtemperaturbrände. Wir erwähnen das hier vor allem, um die genannte Fotografie zu erklären.

Auch wenn man nicht unbedingt zwei Öfen braucht, können sie in Zeiten mit viel Arbeit oder vielen Bestellungen sehr praktisch sein: Während der eine Ofen abkühlt, kannst du im anderen schon die nächste Ofenladung brennen.


Töpferscheibe

Ähnlich ist es mit der Töpferscheibe. Wir werden einen eigenen Beitrag nur über Drehscheiben machen, und hier stellen wir sie erst einmal als wichtiges Element einer Werkstatt vor.

Man muss aber dazusagen: Es gibt viele Techniken, bei denen gar nicht gedreht werden muss (Aufbautechniken, Plattenbau, Pinching usw.). In solchen Fällen kannst du durchaus auf eine Töpferscheibe verzichten.


Glasierkabine

Es gibt viele verschiedene Glasier- bzw. Spritzkabinen auf dem Markt. Viele Keramiker*innen bauen sich ihre Kabine selbst – so wie im Beispiel auf dem Foto.

Der Vorteil: Du kannst sie genau in der Größe bauen, die in deinen Raum passt, und den Platz in der Werkstatt optimal ausnutzen. Außerdem sparst du Kosten, weil du z. B. Holzplatten (wie im Beispiel), leere Metallfässer, zusammengeschweißte Metallbleche usw. verwenden kannst.

Wenn du irgendwo einen alten Dunstabzug (z. B. aus einer Küche) auftreiben kannst, lässt sich damit ein improvisierter Absaugventilator bauen – den wirst du auf Dauer sehr zu schätzen wissen.


Regale

Jede*r richtet sich die Regale so ein, wie es am besten in den eigenen Raum passt: Wandregale, freistehende Regale, schmale oder breite, hoch oder niedrig …

Eine Empfehlung, die wir oft geben: Wenn du ein Regal selbst baust, statte es mit Industrie-Rollen (am besten mit Bremse) aus – solche Rollen bekommst du in fast jedem technischen Handel oder Baumarkt.

Mit Rollen kannst du das Regal je nach Bedarf in der Werkstatt verschieben (z. B. an einen Ort mit Zugluft, in die Sonne zum schnelleren Trocknen, oder einfach dorthin, wo es am wenigsten im Weg steht).


Schrank / Vorratsbereich für Ton und anderes

Manche Keramiker*innen – wie im Beispiel auf dem Foto – bewahren ihre verschiedenen Tonsorten in einem Schrank auf, andere lagern sie lieber außerhalb.

Zusätzlich zu den Plastikbeuteln ist es sinnvoll, sich mit der Zeit eigene Behälter zuzulegen (z. B. ausgewaschene Farbeimer, Eimer, Wannen etc.), die sich hervorragend für die Keramik wiederverwenden lassen.


Plattenwalze

Eine Plattenwalze ist am Anfang nicht unbedingt nötig – vor allem dann nicht, wenn klar ist, dass du sie nur selten brauchen würdest. Du kannst nämlich auch einfach mit einem Handroller arbeiten (ein normaler Teigroller aus der Küche reicht vollkommen).

Wenn du aber effizient Fliesen, große Teller, Platten, flache Strukturen, Tabletts usw. herstellen willst, wird eine Plattenwalze schnell zu einem sehr wichtigen Gerät.

Günstig sind diese Maschinen meist nicht: Mechanisch sehen sie zwar recht simpel aus, aber sie sind sehr robust, massiv und schwer gebaut. Sie verstellen sich nicht so leicht – und wenn du dich einmal für eine Plattenwalze entscheidest, ist sie in der Regel eine Anschaffung „fürs Leben“.


Gipsplatte zum Kneten

Eine Gipsplatte zum Kneten bzw. Wedgen kannst du dir relativ einfach selbst bauen. Dazu machen wir in Zukunft noch einen eigenen Beitrag.


Werkzeuge

Mit der Zeit wirst du dir nach und nach die unterschiedlichsten Werkzeuge und Hilfsmittel anschaffen. Manche sind improvisiert, andere eher professionell.

Gerade am Anfang kannst du fast jedes mögliche Werkzeug aus anderen Bereichen ausprobieren, um zu sehen, welche Spuren, Texturen oder Effekte es in der Keramik hinterlässt.

Wenn du dann klarer vor Augen hast, was du wirklich brauchst, lohnt es sich, auch einmal einen Blick auf die Werkzeuge zu werfen, die Profis in ihren Werkstätten verwenden.



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